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Die Tanztendenz initiiert eine Reihe von Projekten, die in den Studios im Lindwurmhof stattfinden, und / oder eigens für den Spielort schwere reiter ins Leben gerufen wurden.
 

Internationales Choreografenatelier

Das Internationale Choreografenatelier, das von der Tanztendenz in regelmäßigen Abständen veranstaltet wird, ermöglicht Reisen, künstlerischen Austausch und Fortbildung.
Das Format ist für die Tanztendenz auch eine Gelegenheit, sich als Partner konkret am Austausch von Choreografen im Rahmen des Internationalen Netzwerks "Les [Nouveaux] Repérages" zu beteiligen.

KONZEPT
Choreografinnen & Choreografen der Tanztendenz laden Künstlerkollegen aus dem In- und Ausland ein, um eine Woche lang gemeinsam zu einem Thema zu recherchieren, zu arbeiten und neue körperliche Erfahrungen zu sammeln.
In der Mischung von praktischen Übungen, Filmbeiträgen, gemeinsamen Konzert- und Museumsbesuchen und den öffentlich zugänglichen Vorträgen hochkarätiger Dozenten, ergibt sich eine medial heterogene Themenwoche. Deren inhaltliche Klammer streift immer wieder die Rolle der Kunst und Künstler und bietet so die Möglichkeit, andere Strategien und Denkweisen kennen zu lernen, sich über die eigene Rolle als Künstler klar zu werden und zu debattieren.

THEMEN
"Heterotopien und andere Orte" (2013) [ mehr ]
"Subsysteme - Agenten und Dissidenten" (2011) [ mehr ]
"krieger.innen; attack+defense" (2008) [ Artikel in ballet-tanz, Februar 2009 ]
"Piracy - Take over" (2005)

TEILNEHMER seit 2005:
Barbara Mushi (D), Dana Gingras (Canada / USA), Ambra Senatore (Italy), Nadja Jungmann (D), Victor Hugo Pontes (Portugal), Annerose Schmidt (D), Katie Keeble (GB), Pete Dowling (Scotland), Gianfranco Celestino (Italy / Luxemburg), Nicole Seiler (D), In Jung Jun (Seoul / Düsseldorf), Eva Klimackova (Breslau / Paris), Eeva Muilu (Finland), Jaime Llopis (Valencia / Brüssel), Simon Rummel (Köln), David Brandstätter / Malgven Gerbes (Berlin), Mehmet Sander (Istanbul), Michael Schmidt (Düsseldorf), Andrea Spreafico (Bologna / Bergen), Aldo Torta und Stefano Botti (Turin), Maka Mamporia (Georgien / Zürich), Santi de la Fuente und Tatiana Clavel (Valencia), João Costa Espinho (Porto / Paris), Antigoni Linardou (Athen), Nadine Gerspacher (Freiburg / Barcelona).

AUSBLICK
In diesem Rahmen ist geplant, unter dem Arbeitstitel „Métamorphoses“ ab 2015 eine Kooperation mit europäischen Netzwerkpartnern einzugehen: „Les Brigittines“ (Brüssel), „Zamek“, kulturelles Zentrum in Posen, „Le Pacifique“ (Grenoble) und dem bisher federführenden Choreografischen Zentrum „La Briqueterie“ in Vitry-sur-Seine (südlich von Paris).
In den verschiedenen Städten findet eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Geschichten der jeweiligen Spielstätten und dem Ort statt. In diesem interdisziplinären Projekt mit Architekten, bildenden Künstlern, Filmemachern, Tänzern und Spurensuchern geht es um die Inszenierung ehemals anders genutzter Flächen und Räume, um gelebten Raum, der seine Vergangenheit nicht verleugnet. Dafür ist der Standort schwere reiter perfekt geeignet.
Im Juni 2014 fand ein erstes Arbeits- und Vorstellungstreffen in Vitry-sur-Seine statt, um die neuen Partner kennenzulernen, und das Konzept entsprechend zu vertiefen. Ende Februar und im Mai 2015 sind weitere Arbeitstreffen in Cardiff (Irland) und München geplant, um an dem EU-Antrag für Oktober 2015 weiterzuarbeiten und die jeweiligen Spielorte und Künstler kennenzulernen.

    



Tanztendenz München e.V. wird gefördert
durch das Kulturreferat der LH München