kooperationen
SOLIDARISCH UND SICHTBAR
TanzPlusSüd
Tanztendenz ist Mitinitiatorin von TanzPlusSüd, einem wachsenden Netzwerk süddeutscher Tanzinitiativen, das sich seit 2022 für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen freier Tanzschaffender einsetzt. Darüberhinaus möchte es die strukturellen Voraussetzungen für nachhaltigen künstlerischen Austausch schaffen und die Position des Zeitgenössischen Tanzes im süddeutschen Raum stärken.
Das in diesem Rahmen entwickelte Austausch-Residenzprogramm 4exchange+ hat sich zu einer bedeutenden Plattform für die beteiligten Kulturinstitutionen und Tanzschaffenden entwickelt:
Im Mittelpunkt steht der künstlerische Austausch über regionale Grenzen hinweg: Sechs Residenzen à 7–10 Tage ermöglichen Gastkünstler*innen, in einer der Partnerstädte zu arbeiten – begleitet von Workshops, Trainings, Showings oder Lecture Demonstrations.
Ergänzt wird 4exchange+ durch Tagungen und Symposien, die aktuelle Fragen der freien Tanzszene aufgreifen und Wissen in Peer-Groups zugänglich machen.
Mit den Ausgaben für 2025 und 2026 konnte das Netzwerk Süd bereits 21 Tanzproduktionen zu einem erfolgreichen Start verhelfen. Die strukturelle Arbeit innerhalb des Netzwerks fördert wichtige Synergien, erhöht die Sichtbarkeit und verstärkt die Strahlkraft der Tanzkunst über die Grenzen von Bayern und Baden-Württemberg hinaus.
Die Tanztendenz ist Mitglied bei TanzPlusSüd, dem überregionalen Bündnis von Institutionen der freien Tanzszenen in München, Nürnberg, Mannheim, Freiburg, Stuttgart und Bamberg.
4exchange+ wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Tipperary dance
VON MÜNCHEN NACH TIPPERARY UND ZURÜCK
Das 2021 gestartete Netzwerk mit der irischen Tanzplattform Tipperary ist eine internationales Residenz-Austauschprogramm, um ihre Arbeit zu entwickeln und mit einem abschließendem showing nach München einlädt, bzw. ihre Arbeitsprozesse im Rahmen vom Tipperary Dance International Festival zu präsentieren.
2026 sind der irische Wissenschaftler, Tänzer und Choreograf Alexandre Iseli und die französisch-US-amerikanische Tänzerin und Choreografin Murielle Elizéon von 4. bis 16. Mai mit einer Residenz in der Tanztendenz zu Gast. Die Residenz ist Teil des Austauschprogramms zwischen Tipperary, Irland und der Tanztendenz München. Als Teil der Residenz wird es auch ein öffentliches Showing geben. Weitere Infos dazu im Tanzkalender.
Über das aktuelle Residenzprojekt:
„Tremors“ erinnert an die Kräfte tektonischer Platten und die Zerbrechlichkeit alternder Körper. Das Projekt sucht nach spontaner Freude und unerwarteten Empfindungen, lehnt Kommerzialisierung ab und setzt auf Verkörperung durch Vernunft und wilde Intuition – ein magischer Realismus, der die Welt intensiv erfahrbar macht.Als Antwort auf die beschleunigte Zeit mit dem Alter wird die Aufmerksamkeit vertieft, um eine sanfte innere Transformation zu fördern. Tanz erscheint hier als gemeinschaftliche, achtsame Praxis, in der durch Präsenz und Zuhören Harmonien aus gegensätzlichen Kräften entstehen und Wut und Zärtlichkeit in einer Geste zusammenfinden.