Isabella Oberländer: of roaring and dripping (side.kicks)
Wie kann die Handlungsfähigkeit des Tanzes im Zusammenhang mit den zunehmenden Komplexitäten unseres 21. Jahrhunderts erweitert werden – etwa in Bezug auf Ökologie, Gleichheit und globale Vernetzung?
Dies ist eine Frage, welche Isabella Oberländer in der eigenen künstlerischen Praxiskontinuierlich beschäftigt. Besonders interessiert Oberländer hier der Hydrofeminismus, also die Verbundenheit zwischen Menschen und anderen Lebewesen durch Wasser. Es fließt durch Körper, Lebewesen und Materialien und verbindet sie.
Während dieses Wasserkreislaufs nehmen wir Spuren auf oder hinterlassen sie, die oft für uns selbst unsichtbar sind, zum Beispiel wenn wir einen Schluck Wasser trinken. Wie können wir eine queere feministische Quelle erschaffen? Wie könnte sie aussehen? (...)
Wie können wir als Künstler*innen Einladungen aussprechen, Räume halten und Strukturen schaffen, die Solidarität und Hinterfragen fördern – sowohl mit unseren Kollaborator*innen als auch mit dem Publikum?
Choreografie/ Konzept/ Performance: Isabella Oberländer
schwere reiter
Dachauer Straße 114a
80636 München
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem BLZT – Bayerischer Landesverband fürzeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. In Kooperation und mit Unterstützung von Tipperary Dance.
side.kicks+ 2026
Donnerstag, 26. – Samstag, 28. November / schwere reiter
Lokal & International: Vier Produktionen & Ein Tanz-Symposium
Das Tanztendenz-Format side.kicks präsentiert im schwere reiter vier Choreografien, die sich mit hybriden, sich auflösenden und changierenden Körperbildern befassen. In den vier höchst unterschiedlichen Werken von Alexandra Rauh + Stephanie Felber, Quindell Orton, Isabella Oberländer und Colette Sadler verwischen die Grenzen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Körpern. Mensch & Tier, Mensch & Pflanze, Mensch & Maschine, Mensch & Digitalität stehen im Fokus dieser Arbeiten. In Kooperation mit den vier Performances findet im Rahmen von side.kicks+ 2026 das Tanz-Symposium „Tiere, Animalitäten und nichtmenschliche Akteure im zeitgenössischen Tanz“ statt, eine Kooperation von Access to Dance mit Tanztendenz München e.V.