Ming Poon & Sarah Bergh: In Fremder Erde Sterben – Eine Performative Recherche
Wo sitzt die Erfahrung von Entwurzelung im Körper? Wie finden verwundete Körper zurück zu ihrer Kraft?
Ausgangspunkt der Recherche ist die Frage, wie sich koloniale Gewalt, Verschleppung und traumatisierte Erinnerung in Körper einschreiben – und wie Tanz Räume für Trauer, Widerstand und Visionen von Überleben öffnen kann. Im Zentrum stehen drei BIPOC-Tänzer*innen, die Kurzchoreographien zu Sterben, Übergang/Transition entwickeln. Dabei wird „Sterben“ nicht ausschließlich biologisch verstanden, sondern als Verlust von Sprache, Herkunft, Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und auch Spiritualität. Zugleich zeigt In Fremder Erde Sterben Formen von Weiterleben und Wiedergeburt.
Der Abend verbindet Interviews und Tanz zu einer performativ-filmischen Collage über kraftvolle Transformation und kolonial geprägte Resilienz.
Am Vormittag, 30.10.26, findet im Zeitraum 10.00 - 13.30 Uhr ein (kostenloser) Workshop mit Ming Poon (mingapur.com) für Tänzer*innen, Performer*innen und an Körperarbeit Interessierte zur Thematik in der LUISE statt. Weitere Informationen & Anmeldung (begrenzte Plätze) unter: sensing.sites@gmail.com
Konzept und Künstlerische Kuration: Ming Poon & Sarah Bergh
Filmcollage und Interviews: Hope Bartley, Patricia Costache, Maria Virginia Gonzalez Romero, Kokonelle, Severin Vogl
Tanz/Performance: Amie Jammeh, Pauli Nafer und Amelia Uzategui Bonilla
Ticketbestellung für die Vorstellung (EUR 10,00 / erm. EUR 7,00) unter: sensing.sites@gmail.com
Kulturzentrum LUISE
Ruppertstr. 5.
80337 München
In Fremder Erde Sterben findet im Rahmenprogramm von Sensing Sites - dekoloniale Gedächtnissuche (maat-archiv.de // publicartmunich.de // Insta @sensing.sites.muenchen) statt. Eine Veranstaltung des samo-Projektteams (Sarah Bergh & Modupe Laja) mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München