Sharon Eyal Dance: Delay the sadness
„Doch am meisten irritiert der stumme, endlos lange Schrei mit der Hand am Mund, der direkt von Munch inspiriert zu sein scheint. Das Publikum ist begeistert; noch vor dem Applaus ertönen erste Bravorufe.“ (Deutsche Bühne, 13.09.2026)
Emotional, magnetisch und zutiefst körperlich: Man kann nicht aufhören zuzusehen. Die hochqualifizierten Tänzer*innen der Sharon Eyal Dance Company drücken Gefühle aus, die sich nicht in Worte fassen lassen. Eyal geht mit ihrem jüngsten Werk, uraufgeführt bei der Ruhrtriennale 2025, neue Wege.
Steht in den Kreationen der israelischen Star Choreografin typischerweise die wogende Gruppe im Mittelpunkt, sind es bei „Delay the Sadness“ Paarkonstellationen, die sich gemeinsam dem Schmerz stellen. Sharon Eyal hat das Werk ihrer verstorbenen Mutter gewidmet, und der Tanz liest sich unter diesem Vorzeichen auch als Ausdruck einer Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens.
Schönheit und Hässlichkeit liegen nahe beieinander: Der Schmerz ist nicht edel, der Todwird nicht verklärt. In dieser Spannung lässt Eyal das Publikum zurück.
Eyal gilt als eine der bedeutendsten Choreograf*innen unserer Zeit. Dem Fürstenfeldbrucker Publikum ist sie bekannt durch ihre Werke „Promise“ sowie „Soul Chain“, die tanzmainz 2022 bzw. 2019 Standing Ovations einbrachten.
Choreografie: Sharon Eyal / Co-Creator: Gai Behar Original / Musik: Josef Laimo
19€ – 42€
Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck